16.03.2019 in Berlin

Halbzeitbilanz

 

 
Die SPD ist im Dezember 2016 mit der rot-rot-grünen Koalition angetreten, Berlin gemeinsam zu gestalten – als solidarische, weltoffene Stadt, die bezahlbar und lebenswert für alle Berlinerinnen und Berliner ist. Wir haben in den letzten zwei Jahren viel erreicht. Und vieles haben wir uns noch vorgenommen!
Berlin wird sozialer
Eine lebenswerte Stadt ist eine sichere Stadt. Wir verstehen Sicherheit zum einen im persönlichen, sozialen Sinne: Soziale Sicherheit meint die Prävention, Integration und Stärkung der sozialen Teilhabe. Dafür haben wir u. a. ein kostenloses Schülerticket für einkommensschwache Familien eingeführt, das künftig auf alle Schülerinnen und Schüler ausgeweitet wird. Und wir setzen auch auf Stärkung der inneren Sicherheit. Um das Sicherheitsgefühl in den Kiezen weiter zu stärken, werden wir z. B. wieder Kontaktbereichsbeamte einführen.
Mit dem Solidarischen Grundeinkommen haben wir ein Konzept vorgelegt, das neue Perspektiven für Menschen eröffnet, die schon lange arbeitssuchend sind. Das Konzept wird ab diesem Sommer in Berlin als Modellprojekt umgesetzt.
Berlinerinnen und Berliner sollen am Ende des Monats mehr Geld im Portemonnaie haben. Dazu unter- stützen wir Familien etwa bei den Bildungs- und Betreuungskosten. Bildung ist in Berlin als einzigem Bundesland seit dem 1.8.2018 vom ersten Kita-Jahr bis zum Hochschulabschluss gebührenfrei.
Wohnen muss bezahlbar bleiben
Bezahlbare Mieten sind entscheidend, damit Berlin für alle lebenswert bleibt. Wir folgen deshalb dem Grundsatz ,,Bauen, Kaufen, Deckeln“. Jede und jeder hat das Recht auf eine bezahlbare Wohnung. Deshalb sorgen wir z. B. durch unsere landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften dafür, dass in Berlin mehr bezahl- barer Wohnraum entsteht und gesichert wird.
Eine nachhaltige und transparente Liegenschaftspolitik sorgt für eine bürgernahe Daseinsvorsorge und gewährleistet bezahlbaren Wohnraum. Bereits 16.000 Mietwohnungen haben wir für zukünftige Bedarfe in Landeshand gebracht.
Wir haben uns auch dafür eingesetzt, dass 30-50 Prozent der Neubauvorhaben verpflichtend Sozial- wohnungen sein sollen. Außerdem haben wir die Möglichkeit von Mietzuschüssen ausgeweitet.
Jahrzehnt der Investitionen
Gute Bildung ist der Schlüssel, um die eigene Zukunft gestalten zu können. Mit der Berliner Schulbau- offensive investieren wir bis Ende 2026 insgesamt 5,5 Mrd. Euro in unsere Schulen. Auch haben wir 8.000 zusätzliche Kitaplätze geschaffen und 3.400 zusätzliche Fachkräfte eingestellt.
Mit dem Mobilitätsgesetz stärken wir den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und halten ihn bezahl- bar. Mit dem Nahverkehrsplan werden wir das ÖPNV-Angebot massiv ausbauen, für die Berliner S-Bahn werden wir einen landeseigenen Fahrzeugpool schaffen.

 Berlin braucht eine leistungsstarke und effiziente Verwaltung. Deshalb stellen wir massiv neu ein: Allein 2017 gab es rund 7.800 Einstellungen, bis 2025 sollen jährlich 6.000 Einstellungen folgen. Auch zusätzliche Stellen bei den Ordnungsämtern und Investitionen von über 50 Mio. Euro in Personal, Ausrüstung und Infrastruktur bei Polizei und Feuerwehr stellen das Funktionieren unserer Stadt sicher.
Michael Müller: „Berlin soll als Stadt der Freiheit fest in den Köpfen verankert sein. Berlin als Wissenschaftsmetropole ist Impuls- und Antwortgeber für die großen Probleme unserer Zeit.“
Berlin gibt Impulse für eine moderne Zukunft
Wir alle profitieren von Berlin als Forschungs- und Wissenschaftsstandort. Deswegen haben wir die Mittel für die Berliner Hochschulen und die Charité erhöht und verstetigt. Auch haben wir mit dem ,,Investitions- pakt Wissenschaftsbauten“ bis 2026 mehr als 235 Mio. Euro für Bauvorhaben bereitgestellt. Die Berliner Universitäten sind die deutsche Nummer eins der Spitzenforschung. Forschung ist Zukunft. Deswegen arbeiten wir dafür, dass sich Forschungsinstitutionen auch in Zukunft in Berlin ansiedeln.
Die Modernisierung von alltäglichen Prozessen stärkt die Bindung der Bürgerinnen und Bürger zu ihrer Stadt. Bis Juli 2019 werden wir mit sieben konkreten Projekten zur Verwaltungsmodernisierung anfangen, etwa bei wichtigen Leistungen wie der Gewährung von Elterngeld und Unterhaltsvorschuss oder der Kfz- Zulassung. Gemeinsam mit den Bezirken werden wir dann den ,,Zukunftspakt Verwaltung“ erarbeiten.
Gesundheitsfragen spielen schon jetzt eine zentrale Rolle und werden in Zukunft im Zentrum unserer Debatten stehen. Wir stellen die Weichen für eine moderne Gesundheitsversorgung, für mehr Geld in den Krankenhäusern und für eine Stärkung der Pflege. Mit dem Konzept ,,Gesundheitsstadt 2030“ wollen wir eine forschungsbasierte und zukunftsfähige Krankenversorgung durch Synergien von wissenschaftlichen Einrichtungen und innovativen Unternehmen der Gesundheitsbranche in Berlin sichern.
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Stand: 15.03.2019

14.03.2019 in Abteilung

Nachruf für Martina

 
Foto: Copyright by Martina Krahl

Wir trauern um unsere Genossin Martina Krahl. Martina war lange Zeit Mitglied unserer Abteilung und hat viele ehrenamtliche Aufgaben übernommen. Martina war eine lebenslustige, leidenschaftliche Kämpferin für die Sozialdemokratie, für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung. Martina hat sich nicht nur politisch in unserer Partei engagiert, sondern darüber hinaus auch im Bundesverband alleinerziehender Mütter und Väter, der Arbeiterwohlfahrt und im Bündnis für Familie. Sie hat sich immer kritisch zu Wort gemeldet und war eine selbstbewusste, lebhafte und liebenswürdige Frau. Unsere Gedanken sind bei bei Ihrer Familie und ihrem Sohn.

 

Dein Herz schlug links. Wir vermissen Dich.

07.03.2019 in Abteilung

Abteilungssitzung März 2019

 

 Auf der heutigen Abteilungssitzung dürften wir ein neues Mitglied begrüßen und haben die folgenden Themen behandelt:

- es wurde diskutiert wie wir zum Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft für IS-Kämpfer mit doppelter Staatsbürgerschaft stehen

- Bericht aus den Gremien (Bezirksverordnetenversammlung, Initiative Brennerberg, Kreiswahlkampfkommission, Kreisdelegiertenversammlung)

- Themensammlung für die Klausur

 

Wir waren dieses Mal 19 Genossinen und Genossen und haben uns anschließend wieder im Diseño getroffen um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

07.03.2019 in Abteilung

Abteilungssitzung Februar 2019

 

Wir hatten uns am 7. Februar wieder zur Abteilungssitzung getroffen, auf der die folgenden Themen besprochen wurden:

- Berichte aus den Gremien (Bezirksverordnetenversammlung, Initiative  Brennerberg, AK   Wirtschaft)

- Vorbereitung der Kreisdelegiertenversammlung mit Abstimmung wie wir zu den Anträgen stehen

- Terminabsprachen

Es waren 14 Genossinen und Genossen anwesend.

Anschliessend würde sich im Diseño zu lockerer Diskussion getroffen um den Abend ausklingen zu lassen.

29.01.2019 in Berlin

Schule weiter entwickeln und Lernergebnisse steigern

 

 

Bildungssenatorin Sandra Scheeres: Schule weiterentwickeln und Lernergebnisse steigern

 

Unsere Senatorin Sandra Scheeres stellte am 23. Januar verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Lernerfolge in Berlins Schulen vor. Die insgesamt 39 Maßnahmen zur Steigerung der Schulqualität umfassen verschiedene Handlungsfelder: Stärkung des pädagogischen Personals, Stärkung der Sprachbildung Deutsch und mathematischer Kompetenz, Optimierung der Lehr- und Lernprozesse mit dem Fokus auf den Übergang Grundschule / weiterführende Schule sowie verbindlicher Fortbildungs- und Selbstevaluationsverpflichtung.

Das Fach Deutsch wird in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 um eine Stunde erhöht (Jahrgangsstufe 1: von 6 auf 7 Wochenstunden, Jahrgangsstufen 2 - 4: von 7 auf 8 Wochenstunden). Lehrkräften wird wissenschaftlich fundiertes Training für die Bereiche Lese- und Schreibflüssigkeit sowie Rechtschreibung angeboten. Für das Fach Mathematik werden diverse Programme und Fortbildungsreihen mit dem Deutschen Zentrum für Lehrerbildung in Mathematik ausgeweitet. Verbindliche Lernstandserhebungen in jeder Jahrgangsstufe sollen regelmäßig Rückmeldung geben, um Schülerinnen und Schüler wirksamer fördern zu können. Dafür wird Berlin das in Brandenburg bereits erfolgreich praktizierte ILeA (Individuelle Lernstandsanalysen in der Grundschule) übernehmen.

Weiterhin sollen das lernförderliche Klima gesichert, die Beteiligungsorientierung durch Partizipation gestärkt und die Unterstützungssysteme auf Qualität und Verbindlichkeit ausgerichtet werden.

Sandra Scheeres betonte: „Berliner Schulen engagieren sich täglich für ihre Schülerinnen und Schüler. Und das machen sie teils unter schwierigen Bedingungen, zum Beispiel aufgrund unterschiedlicher Lernstandsvoraussetzungen, geringer Lernmotivation oder unterschiedlich ausgeprägter Unterstützung durch die Eltern. Trotz steigender Ressourcen stellen uns die Lernergebnisse nicht zufrieden.  Umso wichtiger ist es, die Weiterentwicklung der Qualität schulischer Bildung in das Zentrum der Schul- und Unterrichtsentwicklung zu rücken. Eigenverantwortliche Schule heißt immer auch verbindliches Handeln.“

Bis Ende 2019 schließen die Schulaufsichten mit den Schulen Schulverträge ab, um ihre Schulentwicklung auf der Basis ihres Schulprogramms und ihrer datenbasierten Ergebnisse verbindlicher zu gestalten. Die Nutzung des Selbstevaluationsportals oder vergleichbarer Instrumente, die innerschulische Auswertung der Lernstandserhebungen, die Daten zu Schuldistanz und Abschlüssen und die Umsetzung der daraus folgenden passgenauen schulischen Maßnahmen sollen mit dem besonderem Fokus auf die schulspezifischen Schwerpunktsetzungen für Deutsch und Mathematik Bestandteil werden.

Aktuell arbeiten fünf Prozent Quereinsteigende als Lehrkräfte an Berliner Schulen. Das stellt die Schulen vor besondere Herausforderungen. Um eine bessere Verteilung der Quereinsteigenden zu gewährleisten, soll jede Schule Ausbildungsschule werden. Zusätzlich zum Qualitätspaket „Quereinstieg bei Lehrkräften in Berliner Schulen“ (QuerBer) entwickelt die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Qualifizierungsmaßnahmen für die unbefristet eingestellten Seiteneinsteigenden.

 

10.01.2019 in Abteilung

Neujahrssitzung 2019

 

Heute hat wieder eine Abteilungssitzung stattgefunden, auf der über die aktuelle Politik im Bezirk informiert wurde. Weiterhin haben wir die Jahresplanung in Angriff genommen und die Themen und die Termine festgelegt. Zuletzt haben wir noch einen Antrag für die Kreisdelegiertenversammlung diskutiert.

Wir waren 19 Genossinen und Genossen und hatten eine Jubilarenehrung (10 Jähriges)

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03.11.2019, 14:00 Uhr - 16:00 Uhr Der Sonntags-Club: Queer im Osten, damals und heute

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